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Beitrag Nr. 2

*hust hust*

Hier kommt mein Werk *drop*. Völlig daneben gehauen. Siehe Kommentar.

Aber es ist immerhin die allerallererste Fanfic zu Gegen die Zeit! Ich eröffne ein komplett neues Fandom! Zu einem noch nicht veröffentlichten Werk ^^. Ich wollte, dass das ganz toll wird.... nun ja.

 

Autor: Psoimel
Challenge: #1 Mondlicht (-> völlig daneben)
Fandom: Gegen die Zeit
Kommentar: Es sollte eigentlich ganz anders werden. Es sollte VelvetxMeister werden und nicht - das hier. Aber auf einmal fing Velvet an rumzuangsten und es sollte gar nicht so düster werden und irgendwie... ursprünglich wollte ich die erste nächtliche Nachhilfestunde zeigen und das Mondlicht sollte... naja. Challenge also meilenweit verfehlt. Immerhin ist es immer noch ein bisschen VelvetxMeister (wenn man ganz genau hinsieht) und die Nachilfe - nächstesmal. Und der letzte Satz - ohgott.

 

What you don't see

Endlich schloss Velvet hinter sich die Tür und lehnte sich dann von Innen seufzend dagegen. Es war ein langer Tag gewesen, ein sehr langer Tag. Sie war in Meditation wieder vor dem Feuer eingeschlafen, hatte daraufhin als Strafe im Hof Schnee schippen müssen und war deswegen erst so spät zum Abendessen gekommen, dass sie nur noch eine kleine Schüssel Vanillepudding abbekam. Und von Vanille bekam sie Ausschlag. Später war auf mysteriöse Weise ihr Mantel verschwunden – nein, Silvia hatte damit bestimmt nichts zu tun – und sie musste den Weg vom Park zurück ins Hauptgebäude frierend durch den Schnee laufen. Die paar Schneebälle, die sie aus Versehen getroffen hatten, zählte sie erst gar nicht.

Aber am Allerschlimmsten war eigentlich gewesen, dass sie es schon wieder nicht geschafft hatte. Schon wieder hatte sie vergeblich minutenlang auf den Holzblock gestarrt und es nicht geschafft, ihn über die Kante hinterfallen zu lassen. Alle anderen waren inzwischen schon dabei, Sachen über den ganzen Tisch zu bewegen und die ach-so-tolle Silvia ließ zur Begeisterung des Lehrers und Erheiterung der Klasse alle von Velvets Stiften auf den Boden rollen. Doch ausnahmsweise störte sie das gar nicht so sehr.

Wieso, wieso war sie die Einzige, die es nicht schaffte? Sie musste den Block nur leicht kippen, nur ein winziges Stück mehr zur Seite lehnen, aber sie erreichte rein gar nichts. Wie in allem Magischen, das sie versuchte. Und sie wusste nicht, wieso. Sie strengte sich an, sie bemühte sich, sie las die Bücher, um wenigstens zu wissen, wie es gehen sollte, sie hatte sich das Ganze schon dreimal vom Lehrer erklären lassen, aber es funktionierte einfach nicht. Sie konnte die Magie nicht kanalisieren, sie konnte sie nicht mal spüren. Und zum hundertsten Male fragte sie sich, was sie eigentlich hier machte.

Wie hatte sie sich gefreut, als sie erfuhr, dass sie auf die Akademie durfte. Was hatte sie sich alles erhofft: Freunde, Ausbildung, eine Zukunft, eine Heimat.... Nichts davon hatte sie gefunden. Nichts hatte sich geändert. Und jeder Tag erinnerte sie aufs Neue daran, dass sich auch so bald nichts daran ändern würde.

Müde fuhr sich Velvet mit der Hand übers Gesicht. Es brachte ihr überhaupt nichts, in Selbstmitleid zu zerfließen. Das brachte nur die Kopfschmerzen wieder zurück.

Velvet ging zu ihrem Bett hinüber und zog sich ihr Nachthemd an. Die Schulklamotten wurden achtlos auf den Stuhl in der Ecke geworfen, doch eigentlich wollte sie noch nicht schlafen gehen. Dies war die einzige Zeit, in der sie nicht gestört wurde und sich entspannen konnte. Sie öffnete das Fenster und lehnte sich hinaus in die kalte Nachtluft. Der Mond war fast voll und in klaren Nächten wie heute wurde sein Licht vom Schnee reflektiert und tauchte damit das Akademiegelände in helles, fahles Licht. Velvet atmete tief ein und schloss die Augen. Ruhe.

„Ich kann ja verstehen, dass Mondnächte eine besondere Anziehungskraft haben, aber ich muss doch große Bedenken äußern, dass du für solche Temperaturen momentan nicht wirklich passend gekleidet bist. Und es wäre doch äußerst schade, wenn du die nächsten Tage wegen einer Unterkühlung im Bett bleiben müsstest.“

Velvet wirbelte herum. Der Meister lehnte im Türrahmen und lächelte sein kleines amüsiertes Lächeln. „Nicht, dass ich generell etwas gegen deine Nachtgarderobe einzuwenden hätte...“

Sie starrte ihn noch drei weitere Sekunden sprachlos an und lief dann scharlachrot an. „Meister! Wa-... wa-... was zum Te-... Was machen Sie hier?“

Der Meister lächelte weiter. „Nun, ich habe dich heute während der Essenszeit beim Schneeschippen beobachtet. Und dachte mir, dass du aufgrund dieser Umstände vielleicht noch Hunger haben könntest. Die Rouladen waren zwar schon kalt, aber unsere wunderbare Küchenmatronin hat noch eben ein paar Bratkartoffeln mit Spiegelei für dich zusammengezaubert. Obwohl ich hätte schwören können, dass sie eigentlich keine magischen Fähigkeiten besitzt...“

Er wies mit seiner Rechten auf einen Teller, der neben der Tür auf dem Tisch stand.

Velvet Blick wanderte vom Meister zum Essen und obwohl sie immer noch nicht wirklich wusste, warum der Meister wirklich hier war – Essensservice? Wer’s glaubt... – also, das Essen dampfte noch so schön und bevor es kalt wurde...

Während sie sich die – übrigens einmalig leckeren – Bratkartoffeln schmecken ließ, überlegte sich Velvet, dass sie vielleicht noch keine Heimat, aber doch zumindest ein Stück Geborgenheit gefunden hatte.

4.11.07 16:10
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nami von Swan (4.11.07 17:48)
Wah! In der Geschichte gibt es keine Beziehung zwischen Velvet und Meister! naja, Fanfics haben ja immer etwas so ... kurioses ... (ich sage nur bei Harry Potter gibts Fanfics mit Hermine+Snape ... höh? O.o *droll*) aber ansonsten ganz nett. Die zaubernde Köchin mit attraktiven Lieferservice!!!


Nami von Swan (6.11.07 13:46)
Teil 2 des Kommentars.

##ok, das war wirklich nicht schön ich geb's ja zu. Aaaaaalso Wibi, ähm sry Pseud, wie du selbst weißt, ist es schwierig was gut zu sagen (kennst du ja von kommentiertem MitK) aber ich bemühe mich jetzt, meine Meinung positiv zu erklären. Aaaalso, als erstes mal applaus für die Idee und das du's geschafft hast das GUT aufzuschreiben, wenn nicht sogar SEHR gut, denn alleine daran wären schon 75% gescheitert. so. dann...die Idee ist an sich echt süß, und du hast dich auch sehr schön an die Vorgegebenen Fakten des Autors gehalten, und geschrieben ist die geschichte auch schön, daran wären von den 25 übriggebliebenen % 99% gescheitert aaaalso alles in einem eine wirklich gute Challange, was natürlich auch daran liegt, dass es ein Fanfic von Gegen die Zeit ist

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