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Ein weiteres Fandom wird geboren

Ich heiße sie alle herzlich willkommen zurück bei Challenges!!!

 

Wir alle haben nun zwei Wochen mit größter Spannung diesen Tag herbeigefiebert, um uns heute mit neuen Spezialitäten aus dem Hause Flausch beglücken zu lassen.

Leider, leider mus ich Ihnen mitteilen, dass unsere hochverehrte Nami v. Swan momentan auf einer großen Deutschlandtour ihr neuestes Meisterwerk präsentiert und somit nicht teilnehmen kann. Ich hoffe sehr, dass eventuell ein Beutrag noch nachgereicht wird. (Wo ich mich doch soooo auf ein Märchen mit der OP-Crew gefreut hab -.-...)

Bis dahin müsen Sie sich nun leider mit der bislang einzigen Einsendung begnügen.

Tadaa! Ich präsentiere:

 

Autor: Psoimel
Challenge: #3 Märchen
Fandom: Musik is the key (also Fandom Nr.2 zu einem noch nicht veröffentlichten Werk -> niemand weiß, worum's geht...)
Kommentar: Es ist schon wieder angstig. Aber diesmal hatte ich es wenigstens schon so geplant. Ich werde von der Angst immer so magnetisch angezogen... ich werde niemals Humor schreiben können... -.-°
Das Pairing ist diesmal nicht explizit genannt, weil ich aus Zeitgründen nicht mehr den bisher vorliegenden Teil des Werkes nochmal durchlesen konnte und jetzt große Befürchtungen hege, dass die Charakter zu OOC sind (und die Story vermutlich dann genauso weit weg vom Plot ist). Deswegen nenne ich sie erst gar nicht. Wer gemeint ist: MaixMike. Die beiden M&Ms. Schatzi, vergib mir...

 

"Happy Ever After"

 

„Es war einmal in einem weit entfernten Land eine wunderschöne Prinzessin....“

 

Sie hatte Märchen immer geliebt. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter ihr früher, als sie noch sehr klein gewesen war, zum Einschlafen immer welche vorgelesen hatte. Das war Dornröschen gewesen. Und im Waisenhaus hatte Enda, eines der größeren Mädchen dort, das auch gemacht. Sie hatte auf ihrem Schoß gesessen und darauf bestanden, immer selber die Seiten umzublättern. Das Buch hatte viele große Bilder, nicht diese fürchterlich kitschigen knallbunten Disneybilder, sondern schöne handgezeichnete Skizzen, nur leicht in gedeckten Farben koloriert. Als Enda dann ging, hatte sei ihr zum Abschied das Buch geschenkt. Und sie hatte es immer noch.

Natürlich war sie inzwischen aus dem Alter für Märchen raus. Sie wusste, dass Märchen realitätsfremd, hochstilisiert, symbolüberfrachtet, kitschig und einfach unwirklich waren. Es gab kein „Happy Ever After“, es gab keine wunderschönen liebreizenden Prinzessinnen und den perfekten Märchenprinzen erst recht nicht. Aber sie hatte schon immer gerne geträumt.

Und dann kam der Moment, in dem er die Tür öffnete, der Moment, in dem sie zum ersten Mal seine Augen sah, der Moment, in dem er sie so schief von unten angrinste, und der Moment, in dem alle ihre Gedanken vaporisiert wurden und nur noch ein Dauer-„Wooooooooooooooow.....“ in ihrem Kopf war.

Warum genau sollten Märchen noch mal nicht wahr werden? Sie konnte sich nicht mehr ganz an den Grund erinnern.....

Die Prinzessin, die aus den Klauen des Drachen gerettet werden musste: sie. Der heldenhafte Prinz, der zwar erst auf der Seite der Bösen steht, aber sich dann doch besinnt und sie rettet: er. Der Drache, der die Prinzessin und ihre Freunde bedroht: Überwältigt und in seiner Höhle gefesselt.

Alles lief, wie im Märchendrehbuch vorgesehen.

Und es ging noch genauso märchenhaft weiter. Er kam immer öfter vorbei, er grinste sie immer öfter an, sie zogen an ihrem Geburtstagswochenende einmal radikal alle Klischees durch: händchenhaltend Spaziergang am Meer mit romantischem Sonnenuntergang über dem Wasser und ein langer Ausritt mit ihr hinter ihm auf dem Pferd (er konnte reiten, das war sooo cool, und sie waren dafür extra ans Festland übergesetzt). Er war da, wenn sie morgens aufwachte, und wenn sie so beim Frühstück saßen und er in aller Seelenruhe seinen dritten Kaffee trank und sich durch eine der Vortageszeitungen las, war sie sich sicher, dass sich genauso ein „Happy Ever After“-End anfühlen muss.

 

„....und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende....“

 

Und dann kam der Tag, an dem sie schmerzvoll daran erinnert wurde, dass es nicht nur Disney-Märchen gab. Dass die richtigen alten ursprünglichen Märchen ganz schön grausam waren. Dass Menschen umgebracht wurden, dass Kriege geführt wurden und dass die Helden auch versagen konnten. Die kleine Meerjungfrau hat ihren Prinzen nicht bekommen. Er heiratete die böse Meerhexe und sie selbst wurde in eine Schaumkrone auf dem Wasser verwandelt.

Sie wünschte sich fast, sie würde auch zu Schaum auf dem Wasser werden. Sie wünschte sich fast, sie würde auch einfach aufhören zu existieren, damit der Schmerz aufhört, damit sie nicht mehr fühlen muss, damit sie nicht mehr hier sitzen und seine kalte Hand halten und in seine leblosen Augen sehen muss.

Sie hatten den Drachen eben nur eingesperrt, nicht umgebracht. Und der Drache hatte sich befreit und gerächt. Der Prinz war tot. Und ihr Märchen war kein Märchen, sondern nur eine reine Illusion gewesen.


„....und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Doch dass das schon morgen sein würde, hatte ihnen keiner gesagt....“

 

Edit: *hust* Es war weise von mir, die Charaktere nicht zu benennen. Es war nicht so weise, ein  Fandom anzugeben... Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass mein Plot - öhm - an eine ältere Storyline angelehnt ist. Inzwischen - stirbt Mike nicht mehr. Überhaupt nicht mehr. Nun ja. *nichts mehr zu sagen hat*

18.11.07 14:30
 


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